Life food - lebendiges essen

Ich habe schon immer gerne gegessen. Früher eher möglichst schwer und reichlich, heute gerne üppig, genußvoll und lebendig. 

 

Was heißt lebendig? 

Für mich heißt es, dass ich fühlen kann, dass das Essen lebt, oder es zumindest kürzlich noch getan hat. So bin ich weggekommen von Fertiggerichten oder stark verarbeitetem Essen und kaufe überwiegend im Bioladen und auf dem Wochenmarkt. Seit 2010 esse ich vegetarisch, seit Anfang 2018 überwiegend vegan und glutenfrei. Nicht aus ethischen oder gesundheitlichen Gründen, sondern weil mir zum Beispiel

- Obstsalat mit Mandelcreme,

- Tomaten-Avocado-Rucola-Salat mit Kürbiskernen,

- Schoko-Nicecream,

- Quinoa-Linsen-Salat mit Koriander,

- selbstgepresste grüne und rote Gemüse-Säfte,

- Saaten-Brot mit Kräuter-Cashewcreme,

- Radicchio-Himbeer-Smoothie,

- Mandelmilch mit Vanille,

- Buchweizenbrei mit Zimt und Goji-Beeren,

- Zucchini-Pasta mit Bärlauch-Pesto und Pinienkernen

und dergleichen zur Zeit einfach besser schmecken.

Das kann sich auch mal wieder ändern, und darf es dann auch. 

 

Tatsächlich finde ich, jeder sollte essen, was er möchte, und Essen sollte keinstenfalls dogmatisch sein. Und idealerweise tut es dem Menschen dann auch noch gut; "nährt" ihn im wahrsten Sinne des Wortes, nicht durch Füllkalorien, sondern durch Nährstoffe und Lebendigkeit. Dazwischen darf es dann ruhig auch mal eine traditionelle Pizza von der Grösse eines Wagenrades sein, bewusst genossen, mit einem Glas Wein im Sonnenuntergang. 

 

Essen soll Spass machen und ebenso die Zubereitung. Seit Anfang 2018 probiere ich mich mehr an rohköstlichen Gerichten, was ich früher nie für möglich gehalten hätte. Von Rohkost werde ich doch nicht satt !! Karottensticks? Wie langweilig! 

 

Dass es das absolut nicht ist, zeigen die Fotos unten, ganz im Gegenteil, es ist pure Kreativität!! Siehe auch mein Blogartikel vom 28. April 2018. Seit ich angefangen habe zu gärtnern, ist der Spass noch grösser. Es ist wirklich genial, morgens in den Garten zu gehen, barfuß taufrische Wildkräuter für den Smoothie zu ernten, am Nachmittag sonnenwarme Tomaten zu holen oder Beeren zu pflücken.

Auf diesen Weg gebracht haben mich sicherlich auch meine Fastenurlaube 2018, siehe Blogartikel vom 2. März 2018 und 2. April 2018. Fasten? Undenkbar! Nein, tatsächlich gar nicht undenkbar, sondern eine wundervolle, tiefgreifende Erfahrung. 

 

Es gibt eine What´s-App-Gruppe zu dem Thema, in der wir uns austauschen! Wenn Du dabei sein willst, melde Dich! Es ist ganz einfach, neues, leckeres, lebendiges Essen in seinen Speiseplan einzubauen, wenn man das möchte.